Schneesport im RWTB


 

Liebe Schneesportfreunde,

auf dieser Seite finden sie Bericht - Infos - Anregungen - usw. aus dem RTB / WTB / Fachausschuss.

 

 

Familienskitag in Altastenberg  - 22. Februar 2015

 

In diesem Jahr meinte es der Wettergott gut mit uns und seit 3 Jahren konnten wir das 1. Mal wieder unseren Familienskitag in Altastenberg im Sauerland durchführen.

Bei ausreichend Schnee und Sonnenschein trafen ab 9:00 Uhr die skibegeisterten Familien des RTB und WTB in der Dorfhalle ein und wurden sofort in die jeweiligen Gruppen eingeteilt, Skipässe wurden verteilt und die Skikleidung angezogen.

Pünktlich um 10:00 Uhr kamen alle Teilnehmer und Skilehrer vor der Dorfhalle zusammen und gingen in den eingeteilten Gruppen Richtung Skipiste.

Für die ca. 50 Teilnehmer wurden verschiedene Workshops angeboten: Von Ski-Anfängerkursen für Kinder und Erwachsene über Fortgeschrittenen-Gruppen bis zu einem Snowboard-Anfänger-Workshop war für alle Könnensstufen und Geschmäcker ein passendes Angebot vorhanden.

Die kleinen und großen Anfänger übten zunächst im flachen Gelände mit einem und zwei Ski, bzw. dem Snowboard unter den Füßen ein Gefühl für das Gleiten auf Schnee zu bekommen. Alle haben es an diesem Tag geschafft, ein paar Mal die blaue Piste unfallfrei zu meistern und auch den gesamten Schlepplift standhaft zu bewältigen. Die Anfänger hatten also allen Grund, sehr stolz auf sich zu sein, an einem einzigen Skitag schon Skifahren, bzw. Snowboard fahren zu können.

Die Fortgeschrittenen dagegen erkundeten das Skikarussell Altastenberg von allen Seiten. Neben den ausgeschriebenen Pisten wurden auch Waldwege erkundet – zum Teil mit hautnahen Baum-Erfahrungen... Für die bildhafte Untermalung des Tages war Holger mit seiner Kamera unterwegs, um von möglichst allen Teilnehmern ein Foto zu schießen. Diese Fotos zeigen auch, dass alle Teilnehmer und Skilehrer an diesem Tag viel Spaß hatten und das schöne Wetter genossen haben.

Für die Mittagspause wurde von dem fleißigen Küchen-Team Nudeln mit Bolognese-Sauce vorbereitet und an alle Teilnehmer und Skilehrer ausgeteilt, sodass wir alle gestärkt in den Nachmittag starten konnten. Die Mittagspause wurde vor allem für die Familien genutzt, um die Erlebnisse des Vormittags auszutauschen.

Zwischen 15:30 und 16:00 Uhr kamen alle Teilnehmer des Familienskitags wieder an der Dorfhalle zusammen. Zum Abschluss gab es noch für jeden etwas Kuchen und alle Kinder haben eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Familienskitag überreicht bekommen.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag bei tollem Wetter, mit vielen glücklichen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen!

 

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal an alle ehrenamtlichen Helfer bedanken! Ob in der Küche, der Organisation oder bei den Skilehrern – ohne eure Unterstützung hätte dieser Tag nicht stattfinden können!

 

Landesjugendfachwartin Schneesport

Gina Rademacher

 

1. Fortbildungslehrgang für Trainer C, Breitensport Fitness und Gesundheit, Natursport Winter

des R/WTB in Kranzegg

Februar 2015

 

Heute seid ihr mal dran...

Mit diesem Satz begrüßte Reiner Rosga die 17 Teilnehmer der Skifortbildung in Kranzegg, als er auf die Inhalte und die ausgewählten Methoden der Fortbildung zu sprechen kam. Gemeint war damit, dass sich die beiden Leiter aus dem Lehrteam Reiner Rosga und Roland Claßen mal was ganz besonderes hatten einfallen lassen. Am ersten Skitag stand das Thema abgedreht auf dem Programm: jeder Kursteilnehmer konnte erste Erfahrungen mit der Videokamera machen bzw. diese verbessern und die Gruppe bei vorgegeben Aufgaben filmen. Am Abend wurden die Aufnahmen ausgewertet und auf ihre Tauglichkeit für den Einsatz in Skikursen bewertet.

Tag 2 stellte das Thema „sportliches Skifahren“ in den Vordergrund: Wer sich jetzt schon als Felix Neureuther an der Startposition des Stangenwaldes sah, wurde enttäuscht,  da getreu dem Motto: Heute seid ihr mal dran, wir in die Aktivenrolle eines Trainers wechselten und ausgerüstet mit einem Abstandseil, Lockenwicklerstangen und einem Bohrer zuerst den später zu durchfahrenden Slalom selbst stecken mussten. Während die eine Gruppe den Slalom steckte, übte derweil die andere Gruppe spezifische Renntechniken.

Nun, damit wir Teilnehmer auch am 3. Tag nicht übermutig wurden oder uns gar wie im Pauschalurlaub fühlen sollten und konnten, wurde am Vorabend angekündigt: Morgen seid ihr mal dran. Es ging um die Verbesserung der Lehrfähigkeit unter dem Titel: Auftritt und Wirkung. Zum Lehren kam zusätzlich noch die Korrektur der anderen Gruppenmitglieder in geheimer und schriftlicher Form dazu. Der immerwährende Schneefall erschwerte dies zwar, aber zugegebener Maßen ist diese Aufgabe häufig sehr hilfreich für die eigene Vorgehensweise und brachte vielseitige konstruktive Rückmeldungen zur eigenen Methodik und Umsetzung.

Der vierte und leider auch schon letzte Tag brachte uns aufgrund des andauernden Schneefalls der vorherigen 24 Stunden ein überraschende Planänderung: Wir waren alle mal dran! Im neu gefallenen fast kniehohen Neuschnee konnten wir dann doch noch unser eigenes Fahrvermögen im Tiefschnee trainieren. Völlig ausgepowert und einem breiten Tiefschneegrinsen im Gesicht kamen wir am Abend wieder beim Hauswirt Ernst im Berggasthof an, dass selbst unsere langjährige Referentin für Apréski (BumBum Bea) die Teilnahme an der Rodelnacht mit Einkehrschwung nicht mehr durchzusetzen vermochte.

Ansonsten war alles wie immer: Das Skigebiet, die Hütten, das Team um Ernst, die gute Laune beim Apréski -keine Veränderungen in diesem Jahr. Wer gern noch einmal zu Ernst in den Berggasthof möchte, sollte sich im nächsten Jahr zur Fortbildung anmelden, da er wahrscheinlich im Jahr 2016 aufhören wird. Einen weiteren Wermutstropfen gab es dann auf der letzten Abfahrt doch noch. Leider hatten wir einen ausgekugelten Arm zu vermelden. Nach kurzem Aufenthalt im Krankenhaus kam dann der Leidtragende mit Armschlinge zum besinnlichen Ausklang bei zünftiger Livemusik wieder zurück und konnte in gemeinsamer Runde auf die erfolgreiche Woche mit allen anstoßen. Und getreu dem Motto verabschiedeten sich alle Teilnehmer mit den besten Wünschen in die für viele  noch anstehenden Freizeiten mit einem Augenzwinkern und den Worten: Jetzt seid ihr mal dran…!

Von Julia und Ernst

 

2. Fortbildungslehrgang für Trainer C, Breitensport Fitness und Gesundheit, Natursport Winter

des R/WTB im Stubaital

April 2015

 

Gelungener Ausbildungslehrgang in Fulpmes (Stubai)

04.04-11.04.2015

In der zweiten Osterwoche, vom 04.04.2015 – 11.04.2015, fand wieder einmal ein Ausbildungs- und Fortbildungslehrgang (Ausbildungslehrgang LG2, Trainer C, Breitensport Fitness und Gesundheit, Natursport Winter / ÜL-Ski) im schönen Stubaital statt. Bei nicht ganz so gutem Wetter reisten aus dem entfernten Nordrhein Westfalen das Ausbildungsteam, neun Teilnehmer für den Lehrgangsteil LG 2 und insgesamt acht Teilnehmer zur Fortbildung an. Wie in den vergangenen Jahren wurden alle Gäste von der Familie Roost der Pension Bruggerhof aufs herzlichste begrüßt und im Laufe der gesamten Woche mit wunderbaren Köstlichkeiten der österreichischen Küche bestens versorgt.

Parallel zum Ausbildungslehrgang fand die Familienfreizeit der Skifreunde Niederrhein unter Leitung von Frank Möllhausen statt. Dies führte dazu, dass man das Skigebiet Schlick 2000, ca. 3 Busminuten von der Pension Bruggerhof entfernt, fast fest in eigener Hand hatte.

Nach erfolgter Anreise am Ostersamstag standen dann alle am Sonntag auf der Piste und frönten dem Ski- und Schneesport. Petrus hat es mit den Organisatoren gut gemeint und bescherte der Aus- und Fortbildung das komplette Wetter- und Schneeprogramm, so dass alle auf ihre Kosten kamen und intensiv die unterschiedlichsten Schneebedingungen testen konnten. Durch den starken Schneefall von Donnerstag bis Sonntag stand vor allem Freeriding und Tiefschneefahren auf dem Programm: sowohl auf als auch abseits der Pisten. Die Sonne ließ sich dabei nur selten blicken, was auch seine Vorteile haben kann, wie einige Teilnehmer feststellten. So ist eine Erkenntnis der Ausbildung: Sonnencreme sollte man auf der Haut tragen, nicht in der Tasche! Ab Montag zogen die Schneewolken ab und bescherten der Ausbildung klare Sicht, tolle Panoramasichten mit phantastischer Weitsicht und tief dunkelblauem Himmel bei stetig steigenden Temperaturen. Wer hätte gedacht, dass man in der zweiten Osterwoche noch derart phantastische Ski- und Schneeverhältnisse vorfindet?

Da man aber nicht zum Vergnügen da war, wurde intensiv am Demo - Fahrstil und der Gruppendynamik gefeilt. Hier blieb meist kein Auge trocken, denn mit Spaß an der Arbeit lernt es sich besser! Nachmittags ging es dann schnell runter von der Piste und direkt wieder an den Tisch zur Theorie. Denn was nützt dem Skilehrer das eigene Können, wenn er es nicht vermitteln kann?

Gott sei Dank gab es immer wieder kurze Unterbrechungen durch die Familie Roost um für das leibliche Wohl zu sorgen und die Teilnehmer zu stärken.

Alles in allem war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Das Wetter hat mitgespielt und in sehr kurzer Zeit hat sich eine tolle Gemeinschaft unter allen Teilnehmern unterschiedlichster Herkunft und Alter gebildet, so dass alle am Ende trotz des Stresses sehr traurig waren, wieder auseinander gehen zu müssen.

Daher freuen sich alle auf eine Wiedersehen zum nächsten Lehrgang! Ein großer Dank gilt an dieser Stelle noch einmal dem Lehrteam und den Organisatoren der Veranstaltung. Macht weiter so!

April 2015

ud, nd

 

1. Fortbildungslehrgang für Trainer C, Breitensport Fitness und Gesundheit, Natursport Winter

des R/WTB in Kranzegg

 

Lieber Reiner, lieber Frank

 

Der Grünten-Berg ruft schon seit vielleicht 50 Jahr

und alle „Trainer C Breitensport Fitness und Gesundheit- Natursport Winter/ Übungsleiter Grundstufe Schi“

strömen herbei- für wahr.

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Immer wieder stellen sich banale Fragen:

 -kommt man bis 16 Uhr an?

 - fährt noch der Lift?

 - wie bekomme ich die Sachen rauf?- wie sind die „Ma     cher“ drauf

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Bei einigen Fragen findet man eine Antwort sofort

andere Fragen beantwortet man nach einer Woche vor Ort

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Jetzt aber gibt es ein knallhartes Feed-Back in allen Bereichen

wir sind ja hier nicht bei den Weichen

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Das Wetter war so eine Qual

die Schigebiete als Alternative

von Euch eine gute Wahl

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Es war schon am Mittwoch

die Bilder in der Totalen

oder auf 360 Grad 

die zeigten dass hier Profis sind am Werk

und eine GO-Pro oder Kamera

kein Hexenwerk

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Mal hier ein Finger oder Schlaufe auf dem Bild

keiner wurde wild 

und auch die „Macher“ blieben gelassen

konnten Die Routine der Teilnehmer kaum fassen.

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Dann machte Schneefall und schlechte Sicht

fast dem Slalom den Garaus

so dachten wir

und der Tag nahm seinen Lauf

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Die „Macher“ sahen sich das Stecken der „Büschel“

von uns eine Zeitlang an und ließen uns gewähren

doch dann nahmen sie Bohrmaschine und Büschel selber in die Hand

und der „Macher-Kurs“ der stand

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Die „Überdosis“ Gefühl kam, so glaube ich bei allen gut an

ob mit dem Stöpsel oder Blind

erzeugte bei Allen wohl ein skifahrerisch neues Bild 

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Und dann kam wie jedes Jahr das „Korrigieren“

ein schweres Thema- für wahr

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Eines steht aber zum Abschluss fest: 

wir mussten Euch in dieser Woche nicht viel Korrigieren

wir haben für Euch unser Bestes gegeben

wir sind mit Euch in allen Bereichen sehr zufrieden

 und wenn der Grünten-Berg ruft wieder im nächsten Jahr 

  -Sind wir wieder alle da-

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Als kleines Geschenk

haben wir etwas für die Geduld

wenn`s in der Gruppe

nicht so läuft

wie ihr es wollt. 

es ist kein Wein und auch kein Sekt

nach einiger Zeit beherrscht man es aber

im Doppelzimmer perfekt.

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 „Kandama“

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Februar 2016

Die Teilnehmer der 1. Fortbildung 2016 in Kranzegg

Praxis Lehrgang Nordisch 23.-25.09.2016 in Monschau

 

Der Nachwuchs des RWTB trifft sich in Monschau.

 

Am Freitag den 23.09.2016 war es soweit. Der Trainer C Natursport Winter Nachwuchs des RWTB traf sich in Monschau zum Nordisch-Lehrgang.  Jetzt fragt man sich sicher, warum ein nordisch Lehrgang im Sommer?  Dem Langlauf in seinem Bewegungsablauf sehr ähnlich ist das Skiken, was alle, mangels Schnee in unseren Breitengraden, gerne als Alternative zum Langlauf annahmen.

 

Das Wochenende begann mit einer Theorieeinheit zum Thema Schneeschuhwandern. Angefangen bei dem Ursprung und der Geschichte der Schuhe, über das passende  Material, den verschiedenen Formen der Schuhe und geeigneter Kleidung, bis hin zu weiterer Ausrüstung für den hochalpinen Raum kam Ausbilder Roland Claßen auf alle Themen zu sprechen. Natürlich durfte sich auch jeder einmal einen Schneeschuh genauer ansehen und anprobieren. Der Abend endete mit einer Menge Spaß in gemütlicher Runde in einem wunderschönen urigen Lokal in Monschaus Altstadt.

Nach kurzer Nacht ging es samstags früh um 9 endlich los auf die Skikes. Skikes?

         

Nach einer kurzen Einführung in das Gerät sowie die verschiedenen, dem Langlauf sehr ähnlichen, Bewegungsformen durften alle die ersten Schritte wagen. Unter den Augen von Ausbilder Joachim Steffens wurde zuerst das Bremsen, einbeinig sowie beidbeinig, geübt,  worauf dann die ersten Meter mit Hilfe des Doppelstockschubes folgten. Erst sehr wackelig und mit viel Gelächter wurden alle nach und nach viel sicherer und es folgten die ersten echten Skatingschritte. Immer begleitet von theoretischer Erklärung, lernen die Teilnehmer sehr schnell den 2:1 Schub mit Hilfe der Stöcke, worauf alle immer schneller wurden. Nach vielen Übungen, alleine und mit dem Partner waren 3 Stunden schnell um und jeder war vertraut und mehr oder weniger glücklich mit den Skikes.

Es folgte eine gemeinsame Mittagspause im wunderschönen Ferienhaus in Monschau worauf alle, samt Ausbildern dann aufbrachen zum Geocaching durch den Wald der schönen Eifel. Vorgegebene Punkte mit Hilfe von Koordinaten anzusteuern und so den richtigen Weg wieder nachhause zu finden war das Ziel. Auch Kuhweiden und Stacheldrahtzäune mit drei Litzen hielten die Teilnehmer nicht auf. Natürlich durfte auch hier der Spaß und die Versorgung für zwischendurch nicht fehlen. Nach zwei Stunden waren alle, mehr oder minder wohl auf am Ziel und durften der nächsten Theorieeinheit folgen. Der Langlaufski. Wie wird er gewachst? Warum ist er gebogen? Was für Schritttechniken gibt es und wie sahen Langlaufski früher und heute aus? All diese Fragen beantwortete Frank Möllhausen den angehenden Trainern / Schneesportlehrern mit Hilfe von mitgebrachten Ski. Der Abend klang, bei perfektem Wetter, einem Grill und der ein oder anderen Flasche Bier wunderschön aus.

Sonntags morgens ging es wieder auf die Skikes. Ziel des Tages war ein kleiner Fun-Biathlon. Alle um einiges sicherer als den Tag zuvor legten sie los. Sogar den, recht schweren 1:1 Schub bekamen einige schon hin. Ein kleiner Ausflug, ab vom asphaltierten Weg im Gelände und auf Waldwegen rundete die ersten Erfahrungen perfekt ab. Als alle warm waren, und die ersten Schüsse mit den Lasergewehren des ansässigen Schützenvereins getan hatten, galt es den Unterschied zwischen schießen mit Ruhepuls und schießen mit erhöhtem Puls nach Belastung zu spüren.

 

Für den sportlichen Ehrgeiz folgte dann ein kleiner Biathlon. Alle Teilnehmer fuhren eine Strecke auf Skikes und schossen direkt danach auf die 5 Scheiben.

Die Abwechslung kam also nicht zu kurz.

Den Tag rundete ein kleiner Einblick in das Nordic Walking und die richtige Technik hierzu ab.

Ein rundum gelungenes Wochenende, mit wahnsinnig vielen Einblicken in den nordischen Sport und toller geselliger Runde nahm Sonntagnachmittag sein Ende.

 

Ann-Kathrin Marl

 

Gelungener Ausbildungs- Fortbildungslehrgang in Fulpmes (Stubai)

15.04-22.04.2017

In der zweiten Osterwoche, vom 15.04.2017 – 22.04.2017, fand wieder einmal ein

Ausbildungs- und Fortbildungslehrgang (Ausbildungslehrgang LG2, Trainer C, Breitensport

Fitness und Gesundheit, Natursport Winter / ÜL-Ski) im schönen Stubaital statt. Bei nicht

ganz so gutem Wetter reisten aus dem entfernten Nordrhein Westfalen das

Ausbildungsteam, und insgesamt acht Teilnehmer zur Ausbildung/Fortbildung an. Wie in

den vergangenen Jahren wurden alle Gäste von der Familie Roost der Pension

Bruggerhof aufs herzlichste begrüßt und im Laufe der gesamten Woche mit wunderbaren

Köstlichkeiten der österreichischen Küche bestens versorgt.

Aber Das Wichtigste vorab:

Alle Teilnehmer haben ihren Ausbildungsteil in dieser Woche bestanden.

Gratulation!

Auf Grund der sehr warmen Wetterlage in den Wochen zuvor wurde das Skigebiet Schlick

2000 in der zweiten Osterferienwoche geschlossen, so dass die gesamte Ausbildung auf

dem Gletscher stattfand. Die allmorgentliche Anreise zum Berg verging jeden Tag wie im

„Schlaf“. War es doch jedes Mal reichlich früh am Morgen!

Nach erfolgter Anreise am Ostersamstag standen dann alle am Sonntag auf der Piste und

frönten dem Ski- und Schneesport. Petrus hat es mit den Organisatoren gut gemeint und

bescherte der Aus- und Fortbildung das komplette Wetter- und Schneeprogramm, so dass

alle auf ihre Kosten kamen und intensiv die unterschiedlichsten Schneebedingungen

testen konnten. Nach dem ersten recht warmen Tag fielen die Temperaturen ins

Bodenlose so dass das Thermometer im Tal tagsüber -5°C und auf dem Berg bis -15°C

zeigte!

Und das Mitte April! Durch den teilweise starken Schneefall stand ab dem dritten Tag vor

allem Freeriding und Tiefschneefahren auf dem Programm. Die Sonne ließ sich dabei nur

selten blicken und auf Grund der Temperaturen musste die eine oder andere Pause

eingelegt werden.

Ab Mittwoch zogen die Schneewolken dann ab und bescherten der Ausbildung bessere

Sicht. Ab Donnerstag kam dann die ersehnte Sonne raus. Dies bescherte dann tolle

Panoramasichten mit phantastischer Weitsicht und tief dunkelblauem Himmel bei stetig

steigenden Temperaturen. Wer hätte gedacht, dass man in der zweiten Osterwoche noch

derart phantastische Ski- und Schneeverhältnisse vorfindet?

Da man aber nicht zum Vergnügen da war, wurde natürlich intensiv am persönlichen

Fahrstil und der Gruppendynamik gefeilt. Hier blieb meist kein Auge trocken, denn mit

Spaß an der Arbeit lernt es sich besser! Nachmittags ging es dann schnell runter von der

Piste und direkt wieder an den Tisch zur Theorie. Denn was nützt dem Skilehrer das

eigene Können, wenn er es nicht vermitteln kann?

Zu erwähnen sei hier noch der bunte Abend gemeinsam mit der Familienfreizeit der

Skifreunde Niederrhein, an dem der eine oder andere nicht mehr wusste, ob er Männlein

oder Weiblein ist.

Alles in allem war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Das Wetter hat mitgespielt und in

sehr kurzer Zeit hat sich eine tolle Gemeinschaft unter allen Teilnehmern

unterschiedlichster Herkunft und Alter gebildet, so dass alle am Ende trotz des Stresses

sehr traurig waren, wieder auseinander gehen zu müssen.

Daher freuen sich alle auf eine Wiedersehen zum nächsten Lehrgang! Ein großer Dank gilt

an dieser Stelle noch einmal dem Lehrteam und den Organisatoren der Veranstaltung.

Macht weiter so!

Mai 2017

rd, nd